HopfenDamit das Bier die lange Reise von Großbritannien nach Indien mit dem Schiff über mehrere Monate (damals mussten die Schiffe, um von England nach Indien zu kommen, erst einmal den afrikanischen Kontinent umrunden) unbeschadet überstehen konnte, hat man das Bier mit viel Alkohol und extra viel Hopfen eingebraut mit einer Stammwürze von ca. 16°Plato, um es damit haltbar zu machen.

Das Bier sollte dann in den Kolonien verdünnt getrunken werden. Heute erleben wir eine Renaissance von IPA´s. Vor allem viele Craftbrewer aus den USA haben diesen Bierstill neu aufleben lassen. Dort werden IPA´s meistens mit dem amerikanischen, in der Regel viel intensiveren, Aromahopfen gestopft und sind zum Teil extrem bitter. Aber auch immer mehr deutsche und europäische Brauer trauen sich an diesen besonderen Bierstill. Oftmals werden sehr seltene Hopfensorten/Aromahopfen, oder auch frische Hopfendolden zum Hopfenstopfen (dry Hopfen) verwendet.

Ein IPA ist meist hocharomatisch, sehr komplex, besticht durch seine markanten Hopfennoten nach Geranienöl , exotischen Früchten oder auch Melone bzw. Beeren. IPAs passen hervorragend zu scharfen Speisen.

Lassen Sie sich von den India Pale Ales von BIERTRAUM inspirieren.

Irina Zimmermann
Bier-Geniessen.de
Dipl. Ing. (Brauwesen), Biersommeliere, Candidate of the Members of the Institute of Masters of Beer

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